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Die Zukunft ist hier - Wanda, die digitale Assistentin von Unit4

Veröffentlicht von  Michael Kiefer

In unserer zunehmend digitalisierten Welt und der Nutzung von elektronischen Assistenten wird es immer wichtiger, diese im beruflichen Umfeld aufzugreifen. Im Hinblick auf die von jungen Mitarbeitern geforderte Work-Life-Balance wird dies umso bedeutsamer. Glauben wir Microsoft, so wird die Sprachsteuerung Maus und Tastatur ablösen. Auch andere Global Player wie Google und Apple setzen hier an. So stellt macOS Sierra, mit dem Slogan „Was dein MAC jetzt alles kann? Frag ihn einfach“, vor. Unternehmen stellen sogar ihre Mentorregelungen auf den Kopf. Mit sogenanntem Reverse Mentoring versuchen Sie, durch die Unterstützung von älteren Mitarbeitern durch jüngere die Digitalisierung voranzutreiben. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Die Idee hinter einem digitalen Assistenten ist es einem Anwender ein menschliches digitales Erlebnis zu geben – ein System zu haben, dem er vertraut. Dabei sollen die digitalen Assistenten die Anwender unterstützen und helfen die Aufgaben im Anwenderauftrag durchzuführen. Die Interaktion wird dabei, soweit möglich, "stumm" durchgeführt, dies bedeutet, dass der digitale Assistent die Aufgabe automatisch ausführt und den Benutzer nur bei Bedarf (wenn eine Entscheidung notwendig ist oder eine Spracheingabe erfolgen soll) einbezieht. Die benötigte Interaktion soll dann so menschlich wie möglich ablaufen. In dieser Bearbeitung handeln und verhalten sich digitale Assistenten, je nach Ihrer Rolle/Position und Informationsbedarf unterschiedlich.

Dabei lernen sie, sich an das Anwenderverhalten (menschliche Muster), das Verhalten der Organisation (fachliche Muster) und/oder Anweisungen (Programm) anzupassen. Dies wird durch Regelprozesse und deren Vertrauensbereiche (Konfidenz - Bereich in der der Assistent die Entscheidungen treffen kann) erreicht, die erst ab einer gewissen Unsicherheitsschwelle ein manuelles Eingreifen anfordern.

Sprachsteuerung

Sprachsteuerung wird in unserer heutigen Anwendungswelt durch viele Apps (Siri, Cortana, Voice Access, …), sei es unter Windows, iOS oder Andriod, genutzt. Als Teil der Self-Driving Software Lösung bietet Unit4 die digitale Assistentin „Wanda“. Wanda versteht natürliche Sprache und basiert auf mehreren Bots (Robot-Dienste). Um Wanda auch dort zu nutzen wurde sie so entwickelt, dass sie integriert werden kann, z.B. in Skype for Business, wo Wanda als Kontakt aufgeführt wird. Zurzeit kann die Zeiterfassung und der Einkauf mit Sprache gesteuert werden, zukünftige jedoch kommen weitere hinzu, z.B. Erfassung von Reisekosten, buchen von Kursen im Studentenmanagement. Dabei sind schon jetzt Robots zu Office 365 Mail, Skype, Slack, … möglich.

Was kann Wanda?

Wanda fragt in der Zeiterfassung alle relevanten Informationen ab und spielt diese direkt ein. Der Dialog mit Wanda ist schnell und einfach und spart mühsame Tipperei. Dabei weiß Wanda beim nächsten Mal welche Einträge gemacht werden sollen und schlägt diese vor. Mit der intelligenten Steuerung und der selbstlernenden digitalen Assistentin Wanda werden Fehleingaben vermieden – Wanda lernt individuell bezogen auf den Nutzer.

Gleiches gilt für den Einkauf: Die Order landet nach der Erfassung direkt beim entsprechenden Vorgesetzten und kann von diesem intuitiv und schnell freigegeben werden. Dabei kann die Freigabe mit schon existierenden mobilen Anwendung durchgeführt werden. Dies gilt für beide Anwendungsfälle.

Zusammenfassung

Mit dem selbstlernenden System können zukünftig Routineaufgaben für Anwender übernommen werden. Das System verbessert sich selbstständig und macht somit die Eingabe sicher und einfach. Dies wird erreicht durch das Speichern der Gespräche mit Wanda und deren statistischer Auswertungen bzw. durch Machine Learning. Mit Language Understanding Intelligent Service (LUIS) als Teil der kognitiven Dienste von Microsoft konnte ein Agent geschaffen werden, der benutzerabhängig trainiert werden kann und somit individuell lernt.

Mehr zu diesem interessanten Thema und die Gestaltung unserer Software, erfuhren die Teilnehmer auf der „Taste the Future 2016“. Hier können Sie sich informieren und die Verstaltung Revue passieren lassen.

Michael Kiefer

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