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Studie: XaaS-Konzept („Everything as a Service“) bringt signifikante Verbesserungen bei Service und Umsatz

München, 

Fakten

  • Drei Viertel der Befragten aus Vorstands- und Führungsebene von positivem Einfluss auf Geschäftsmodell, Produkte und Dienstleistungen überzeugt.
  • 39 Prozent davon haben ihr Geschäftsmodell noch nicht verändert.
  • 84 Prozent der Unternehmen, die Änderungen vornehmen, haben ihre Erträge gesteigert.

Eine unabhängige internationale Studie im Auftrag von Unit4, Anbieter von intelligenten und innovativen Unternehmensanwendungen für Mitarbeiter im Servicebereich, untersucht das Ausmaß der Veränderungen der Geschäftsmodelle von Dienstleistungsunternehmen in Verbindung mit dem XaaS-Konzept (Everything as a Service).

72 Prozent der Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell, ihre Preise oder ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot verändert haben, konnten ihre Dienstleistungen aktiv über ihre traditionellen Kernmärkte hinaus erweitern. 79 Prozent haben ihre Dienstleistungen auf neue, internationale Märkte ausgeweitet und 85 Prozent haben ihre Erträge gesteigert.

Neue Digital- und Cloud-Technologien sorgen weltweit für Veränderungen der unternehmerischen Geschäftsmodelle, da die Kundennachfrage nach einfachen Online-Abonnement-Services und schnellem Mehrwert steigt. Zielsetzung ist, eine höhere Effizienz zu erreichen und Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner auf neue Weise einzubeziehen. Die Studie weist Ausmaß und Geschwindigkeit der Veränderungen der Geschäftsmodelle von mittleren und großen Dienstleistungsunternehmen weltweit auf.

Die meisten Befragten (78 Prozent) glauben, dass XaaS ihre Branche beeinflussen wird, und 74 Prozent gehen davon aus, dass dieser Einfluss positiv sein wird. 85 bzw. 82 Prozent geben an, dass das XaaS-Konzept ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. ihre Preismodelle beeinflusst hat. Rund ein Drittel (30 Prozent) der Befragten haben noch keine Änderungen am Geschäftsmodell vorgenommen, planen dies aber in den nächsten zwölf Monaten, während neun Prozent dies verneinen. Nur 20 bzw. 22 Prozent der befragten Unternehmen haben ihr Geschäftsmodell bzw. ihre Produkte und Dienstleistungen wesentlich verändert. Die Veränderungen wurden überwiegend in den letzten zwei Jahren umgesetzt. Größere Unternehmen (über 5.000 Mitarbeiter) haben doppelt so häufig als andere innerhalb des letzten Jahres damit begonnen.

Die Unternehmen, die bereits Änderungen an ihrem Geschäftsmodell, ihrem Produkt- oder Dienstleistungsangebot oder ihrer Preisgestaltung vorgenommen haben, erzielen signifikante Verbesserungen. 77 Prozent haben die Kundenbindung erhöht, 75 Prozent haben mehr Standardisierung in ihren Produkten und Dienstleistungen umgesetzt und 80 Prozent geben an, dass sie die Vermarktung ihrer Dienstleistungen stärker personalisiert haben. 

Insgesamt haben sich 21 Prozent der befragten Serviceorganisationen vollständig auf ein Abonnementpreismodell umgestellt, 52 Prozent haben sich teilweise dafür entschieden. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Führungskräfte und CEOs erwarten, ihr Vertriebsmodell in den nächsten drei Jahren anzupassen. Gleichzeitig glauben 47 Prozent aller Befragten, dass sie mit ihren Änderungen spät dran sind, und 41 Prozent, dass sie im Vergleich zu ihrer Konkurrenz im Rückstand sind. 41 Prozent machen ihre Technologie-Infrastruktur dafür verantwortlich und erklären, dass sie unzureichend sei, während 60 Prozent derjenigen, die Änderungen vornehmen, überzeugt davon sind, dass Technologie-Investitionen Türen zu neuen Möglichkeiten eröffnen.

Wenig überraschend ist, dass ältere Unternehmen (älter als 15 Jahre) am konservativsten sind, wenn es um die Umsetzung von Veränderungen geht. Jüngere Unternehmen sind eher bereit, ihr Geschäftsmodell und ihre Preise deutlich zu verändern, während ältere eher geringfügige Änderungen vornehmen. 

„Wir wissen, dass die Technologie den schnellen Wandel in Unternehmen vorantreibt, allerdings lässt sich das Maß ihres Einflusses schwer bestimmen“, sagt Stephan Sieber, CEO von Unit4. „Unsere Studie zeigt, dass Dienstleistungsunternehmen die Art und Weise, wie sie ihre Leistungen erbringen, neu definieren; dadurch wollen sie Chancen nutzen und letzten Endes ihren Umsatz steigern. Technologie kann heute mehr als jemals zuvor und spielt bei diesen Modernisierungsbemühungen eine große Rolle.“

Die Umfrage wurde von DJS Research im April 2018 unter 245 Mitarbeitern auf Führungs- und Vorstandsebene in Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern in den USA, Großbritannien, Australien, Singapur, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Norwegen und Schweden durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden in einer Infografik zusammengefasst. Eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse ist auf Anfrage erhältlich.

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Ute Zimmermann

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