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Deutsche Dienstleistungsbranche verliert jährlich rund 545 Milliarden Euro: beste Chancen für selbststeuernde Software

Verschwendung produktiver Arbeitszeit durch sich wiederholende Verwaltungsaufgaben; Deutschland negativer Rekordhalter

München, Deutschland, 

Unit4, Anbieter von intelligenten und innovativen Unternehmensanwendungen für Mitarbeiter im Dienstleistungsbereich, hat die Ergebnisse einer unabhängigen, weltweit durchgeführten Studie veröffentlicht; Thema dieser Studie war die Zeit, die Büroangestellte für ihre Hauptaufgaben aufwenden und damit verbunden ihre Produktivität. Demnach verbringen die Mitarbeiter allein in Deutschland im Schnitt 619,8 Stunden pro Jahr mit administrativen und sich wiederholenden Tätigkeiten; dies entspricht rund 77 Arbeitstagen beziehungsweise knapp einem Drittel der jährlich geleisteten Arbeitszeit (ca. 250 Tage in 2016) und damit fast 19% des deutschen Brutto-Inlandproduktes. Dieser Produktivitätsverlust kostet die deutsche Dienstleistungsbranche derzeit rund 545 Milliarden Euro und sichert den Deutschen den ersten Platz in diesem Negativ-Ranking unmittelbar nach den USA; weitere Informationen können dieser Infografik entnommen werden.

Jochen Wießler, Managing Director DACH bei Unit4: „Diese Zahlen sind wirklich erschreckend und offenbaren den dringenden Handlungsbedarf. Demnach wird die Arbeitszeit im Dienstleistungssektor nur zu 72% für die Hauptaufgaben der Mitarbeiter und damit produktiv genutzt. Dabei sind 70% der Angestellten davon überzeugt, dass selbststeuernde Software wie beispielsweise digitale Assistenten ihre sich wiederholenden Verwaltungsaufgaben übernehmen und damit ihre Produktivität und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens deutlich steigern könnten. 61% der Beschäftigten sind darüber hinaus fest davon überzeugt, dass Automatisierungs-Technologien ihre Zufriedenheit am Arbeitsplatz deutlich erhöhen würden“.

„Unit4 möchte Software autonom und selbststeuernd gestalten, um die Dienstleistungsbranche zu entlasten. Wir haben diese Studie in Auftrag gegeben, um einen Einblick in die Ansichten von Mitarbeitern zu erhalten. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie die Einführung neuer Technologien dabei unterstützen kann, administrative Aufgaben zu automatisieren und ihnen so zu mehr Produktivität zu verhelfen“, so Stephan Sieber, Unit4 CEO. „Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und auch zukünftig talentierte Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu gewinnen, werden Service-Organisationen nicht umhinkommen, automatisierte und selbststeuernde Systeme einzusetzen“.

Durchgeführt wurde die Studie von der in Großbritannien ansässigen DJS Research Ltd; Teilnehmer waren Büromitarbeiter in Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Singapur, Spanien und in den USA.

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Ute Zimmermann

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