Wir finden die richtige Lösung für Sie

Sprechen Sie mit uns

Integriertes Projektmanagement: Der wahre Mehrwert einer einheitlichen Sicht auf Projektdaten

Dies ist der zweite Artikel unserer Reihe auf Basis der Studie von Unit4 und Vanson Bourne unter Dienstleistungsunternehmen. Unser erster Beitrag beleuchtete die versteckten Kosten ungeplanter Arbeit: systemische Engpässe, manuelle Behelfslösungen und Entscheidungen ohne vollständige Transparenz, die isoliert arbeitende Organisationen ausbremsen. Betrachten wir nun die andere Seite: Was passiert, wenn Unternehmen Daten und Systeme vernetzen, und was bedeutet das für Ihre Mitarbeitenden, Ihre Projekte und Ihr Wachstum?

Was wäre, wenn Ihre Führungskräfte im Personalbereich die passenden Qualifikationen bereits vor dem Projektstart exakt den richtigen Aufgaben zuweisen könnten? Was wäre, wenn Ihr Finanzteam die Projektrentabilität in Echtzeit sehen könnte, ganz ohne auf den Monatsabschluss zu warten? Für die meisten Dienstleister klingen solche Fragen nach Zukunftsmusik. Die HR-Abteilung kämpft darum, Projekte zu besetzen. Die Finanzabteilung gleicht Tabellenkalkulationen ab. Projektleitende fordern mühsam Updates über isolierte Tools hinweg ein. Das funktioniert alles, zumindest bis es irgendwann nicht mehr klappt.

Doch immer mehr Organisationen gehen neue Wege: Sie haben ihre Projekt-, Finanz- und Personaldaten weitgehend vernetzt und teilweise in einer zentralen Echtzeitansicht zusammengeführt. Und die Ergebnisse sind keineswegs nur minimale Verbesserungen, sondern signifikante Erfolge.

Der Vorsprung durch Datenintegration: Was 28% der Führungskräfte bereits wissen

Die Untersuchung von Unit4 und Vanson Bourne zeichnet ein klares Bild: Lediglich 28% der Dienstleistungsunternehmen arbeiten als vernetzte Organisationen auf einer einheitlichen Plattform oder mit eng integrierten Systemen. Die verbleibenden 72% arbeiten nach wie vor mit isolierten Tools und in Datensilos.

Die Kluft zwischen diesen beiden Gruppen ist beträchtlich.

Vernetzte Organisationen steuern ihre Projektleistung mehr als viermal so häufig proaktiv oder vorausschauend (75% im Vergleich zu nur 18% bei nicht vernetzten Unternehmen). Sie verzeichneten im vergangenen Jahr zudem einen deutlich geringeren Anstieg an ungeplanter Arbeit: 68% gegenüber 87% bei isoliert arbeitenden Teams.

Bedenken Sie, was das für Ihre Mitarbeitenden und Ihre Betriebsabläufe bedeutet: In nicht vernetzten Unternehmen sind 88% auf manuelle Behelfslösungen angewiesen, um Aufgaben zu bewältigen. Bei vernetzten Unternehmen sinkt dieser Wert auf 57%. Der Zeitaufwand für Tätigkeiten mit geringer Wertschöpfung verringert sich nahezu um die Hälfte: 43% gegenüber 82%.

Besonders bezeichnend ist: Nicht vernetzte Teams treffen häufiger Entscheidungen ohne vollständige Transparenz (88% gegenüber 45% in vernetzten Unternehmen) und müssen weitaus öfter Entscheidungen revidieren, die auf unvollständigen Daten beruhten (89% gegenüber 51%). Jede zurückgenommene Entscheidung kostet Zeit, Vertrauen und Geld.

Die strategischen Auswirkungen gehen noch tiefer: 71% der nicht vernetzten Unternehmen berichten von negativen Folgen für ihre Fähigkeit, neue Aufträge anzunehmen, verglichen mit 50% der vernetzten Unternehmen. Sie verzeichnen zudem stärkere Einbußen bei den Margen (69% vs. 58%), der Kundenzufriedenheit (67% vs. 55%) und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden (66% vs. 49%).

Das sind keine abstrakten Zahlen: Sie stehen für entgangene Umsätze, erschöpfte Teams und frustrierte Kunden.

Datensilos aufbrechen: Ein einheitliches Datenmodell für Finanzen, Projekte und HR

Was unterscheidet also vernetzte Unternehmen von den übrigen? Es beginnt beim Datenfluss.

Unit4 ERPx ist maßgeschneidert für Dienstleistungsunternehmen. Die Lösung setzt auf ein zentrales Datenmodell, das Finanzen, Projekte und HR/HCM miteinander verbindet. Ihre Projektleiter, das Finanzteam und die HR-Führungskräfte blicken auf dieselben Zahlen, ohne Verzögerungen durch Datenabgleiche oder Unklarheiten bei der Versionsverwaltung.

Einer der größten Vorteile: Margenverluste werden gestoppt. Automatisierte Abrechnungsregeln stellen sicher, dass nicht abgerechnete Stunden, übersehene Spesen und uneinheitliche Preise die Rentabilität nicht unbemerkt schmälern. Jeder abrechenbare Posten wird präzise erfasst und berechnet, ob nach Aufwand, Meilensteinabrechnung oder Festpreis.

Kinetic IT, ein Kunde von Unit4, verdeutlicht dies: Durch die Verknüpfung von Projekt-, Finanz- und Personaldaten erreichte das Unternehmen eine Prognosegenauigkeit von 94%. Diese Präzision verändert nachhaltig, wie Sie planen, kalkulieren und Projekte umsetzen.

Wenn Abrechnung, Projekterfassung und Ressourcendaten auf eine einheitliche Datenbasis zugreifen, verlieren Sie keine Umsätze mehr durch Prozesslücken und agieren zielsicher.

Erfolgreiches Staffing: Kompetenzen und Projektbedarf in Einklang bringen

Vernetzte Daten unterstützen nicht nur Finanzteams. Sie verändern grundlegend, wie Sie Ihre Mitarbeitenden führen und gezielt weiterentwickeln.

Für Verantwortliche im Personalbereich ist die Herausforderung vertraut: die passenden Kompetenzen zur richtigen Zeit den passenden Projekten zuzuweisen. Wenn HR-Systeme vom Projektmanagement isoliert sind, basieren Besetzungsentscheidungen auf Erinnerungen, Tabellenkalkulationen oder bloßer Verfügbarkeit. Das Resultat: Fehlbesetzungen, die Kunden und Mitarbeitende gleichermaßen frustrieren, die Fluktuation antreiben und die Motivation schleichend untergraben.

Unit4 HCM löst dieses Problem direkt mit einer zentralen Kompetenzbibliothek, die Mitarbeiterfähigkeiten unmittelbar mit den Projektanforderungen abgleicht. Sie erkennen auf einen Blick, wer über die gesuchten Fähigkeiten verfügt, wer sie gerade ausbaut und wer durch dauerhafte Überbuchung von Überlastung bedroht ist. Anpassbare Kurzumfragen und Engagement-Tracking liefern Ihnen kontinuierlich Echtzeiteinblicke in die Zufriedenheit Ihrer Teams, nicht bloß einmal im Jahr, sondern durchgängig, selbst bei einer verteilten, projektbasierten Belegschaft.

Diese Transparenz schafft auch die Grundlage für eine bessere Personalplanung. Statt erst bei Projektbeginn zu reagieren, können Sie vorausschauend rekrutieren und Fachkräfte passend zu Ihrer Projektpipeline weiterentwickeln. Wenn Sie abrechenbare Stunden gemeinsam mit dem Kompetenzaufbau verfolgen, erkennen Sie den tatsächlichen ROI Ihrer Investitionen in Mitarbeitende: nicht nur anhand von Auslastungsraten, sondern daran, ob Weiterbildungsprogramme tatsächlich zu besseren Projektergebnissen und höherer Motivation führen.

Wenn Menschen Aufgaben übernehmen, die ihren Stärken entsprechen, steigt die Motivation und die Mitarbeiterfluktuation sinkt. Werden Mitarbeitende hingegen ohne die nötige Unterstützung in Projekte geschickt, passiert genau das Gegenteil. Vernetzte Daten verschaffen Ihnen die Einblicke, um Besetzungen verlässlich zu planen und sowohl den Projekterfolg als auch Ihre Mitarbeitenden zu schützen. Durch die direkte Verbindung von Leistungsmanagement und Vergütungsplanung können Sie Leistungen so anerkennen und honorieren, wie heute tatsächlich gearbeitet wird, auch in projektbasierten Modellen und bei kürzerer Betriebszugehörigkeit.

Von Transparenz zu vorausschauender Intelligenz

Die Datenintegration bildet das Fundament. Was Sie darauf aufbauen, entscheidet über Ihren Wettbewerbsvorteil.

Vernetzte Unternehmen liegen bei KI-Bereitschaft und KI-Einsatz vorne: 52% berichten von einer breiten Nutzung von KI in ihren Arbeitsabläufen, verglichen mit lediglich 16% der nicht vernetzten Unternehmen. Dieser Abstand wird sich weiter vergrößern, da KI zur zentralen Säule für die Arbeitsweise von Dienstleistungsunternehmen wird.

Der KI-Agent von Unit4, Ava, arbeitet Hand in Hand mit Ihren Teams, um Echtzeitdaten in vorausschauende Intelligenz zu verwandeln. Ava liefert Erkenntnisse über Finanzen, HR und Projektmanagement hinweg: So erkennen Sie Risiken frühzeitig, machen Ressourcenkonflikte vor ihrer Eskalation sichtbar und nutzen Chancen, die sonst unbemerkt blieben. Für Führungskräfte im Personalbereich bedeutet dies, Abwanderungsrisiken und Kompetenzlücken zu erkennen, bevor sie die Projektabwicklung beeinträchtigen. Für Finanzteams bedeutet es, Margenverluste rechtzeitig zu identifizieren und gegenzusteuern.

Diese Präzision entsteht durch die Verknüpfung historischer Projektdaten mit Signalen in Echtzeit. Dadurch können Sie Umsätze zielsicher prognostizieren, Ressourcenengpässe antizipieren und Margen über Ihr gesamtes Projektportfolio hinweg proaktiv steuern.

Der Geschäftsnutzen, den Unternehmen von dieser integrierten Transparenz erwarten, bestätigt dies: 63% rechnen mit einer höheren Kundenzufriedenheit und -bindung, 59% erwarten bessere Gewinnmargen und 54% gehen davon aus, mehr Projekte übernehmen zu können.

Diese Erwartungen sind kein Wunschdenken: Sie basieren auf dem, was vernetzte Organisationen bereits heute erleben.

Ihre nächsten Schritte

Die Ergebnisse sind eindeutig: Unternehmen, die ihre Projekt-, Finanz- und Personaldaten verknüpfen, übertreffen diejenigen, die dies nicht tun, bei nahezu jeder relevanten Kennzahl.

Wenn Ihre Teams noch auf manuelle Behelfslösungen setzen, Entscheidungen ohne vollständige Transparenz treffen oder Schwierigkeiten haben, Kompetenzen mit dem Projektbedarf abzugleichen, steigen die Kosten des Nichtstuns unaufhörlich. Und mit der rasanten Verbreitung von KI wird sich die Kluft zwischen vernetzten Unternehmen und Organisationen in Datensilos immer schwerer schließen lassen.

Stellen Sie sich zunächst einige ehrliche Fragen: Können Ihre Führungskräfte im Personalbereich Kompetenzen systematisch Projekten zuweisen? Sieht Ihr Finanzteam die Projektrentabilität in Echtzeit, ohne auf das Monatsende zu warten? Tauschen Ihre HR- und Projektsysteme Daten direkt untereinander aus?

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantworten, ist es an der Zeit zu evaluieren, was eine zentrale, vernetzte Plattform für Ihr Unternehmen leisten kann.

Unit4 ERPx und HCM wurden genau dafür entwickelt: Sie geben Dienstleistungsunternehmen die integrierte Gesamtsicht, die sie brauchen, um vom reaktiven Reagieren zu vorausschauendem, profitablem Wachstum überzugehen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Unit4 Ihr Dienstleistungsunternehmen unterstützen kann? Besuchen Sie unsere speziellen Lösungsseiten, sehen Sie sich eine Demo an oder sprechen Sie mit unseren Fachleuten.

Weiterführende Informationen: