Wofür Ihr Finanzteam eigentlich eingestellt wurde

Fachkräfte treffen sich in einem modernen Konferenzraum mit Glaswänden und prüfen während einer gemeinsamen Planungssitzung Dashboards und Diagramme zur Unternehmensleistung auf Bildschirmen.

Das größte Risiko für Ihren Finanzbereich ist kein Systemfehler oder eine Compliance-Lücke. Es ist der Verlust von Mitarbeitenden, die über wichtiges institutionelles Wissen verfügen, weil die tägliche Arbeit nicht mehr dem entspricht, wofür sie sich ursprünglich entschieden haben.

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Ihr Finanzteam hat das Studium und die beruflichen Qualifikationen nicht absolviert, um jede Woche Daten zwischen Tabellen hin- und herzuschieben. Die Fachkräfte wurden ausgebildet, um Daten zu interpretieren, beratend tätig zu sein und Entscheidungen voranzutreiben. Sie haben sich für den Finanzbereich entschieden, weil diese Arbeit einen echten Unterschied macht.

Doch ein Blick auf den Alltag vieler Finanzteams zeigt ein anderes Bild: Datenerfassung, Abstimmungen und manuelle Konsolidierungen über verschiedene Einheiten hinweg. Mitarbeitende jagen Zahlen hinterher, die eigentlich längst verfügbar sein sollten, und gleichen diese dann mit anderen Werten ab, die ohnehin übereinstimmen müssten. Wenn sich dann endlich das Zeitfenster für die eigentliche Analyse öffnet, sind Energie und Arbeitsstunden bereits aufgebraucht.

Dabei handelt es sich ebenso sehr um ein Talent- wie um ein Technologieproblem. In einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt hat dies ernsthafte Konsequenzen.

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Die Diskrepanz zwischen Stellenbeschreibung und Realität

Finanzexperten sind gefragt. Qualifizierte Buchhalter, Finanzanalysten und Planungsspezialisten haben die Wahl. Sie bewerten Arbeitgeber nicht nur nach der Vergütung, sondern nach der Qualität der Arbeit selbst. Sie möchten sinnvolle Probleme lösen und nicht repetitive manuelle Aufgaben erledigen, die ein gut strukturiertes System übernehmen sollte.

Doch in vielen Unternehmen ist das Verhältnis umgekehrt. Erfahrene Finanzfachkräfte verbringen den Großteil ihrer Zeit mit der Datenzusammenstellung und -prüfung. Die strategische Arbeit, für die sie eingestellt wurden, muss in die wenigen Stunden gequetscht werden, die übrig bleiben, sobald die Zahlen endlich belastbar sind.

Das ist kein Motivationsproblem. Es sind fähige Menschen, die hart an den falschen Dingen arbeiten.

Was die „Datenerfassungssteuer" wirklich kostet

Die direkten Kosten liegen auf der Hand: viele Stunden für Aufgaben mit geringer Wertschöpfung, Monat für Monat. Die indirekten Kosten sind schwerer zu messen, aber oft weitaus höher.

  • Risiko für die Mitarbeiterbindung: Qualifizierte Fachkräfte verlassen das Unternehmen, wenn die Schere zwischen ihren Fähigkeiten und ihren täglichen Aufgaben zu weit auseinandergeht. In Austrittsgesprächen wird dies oft nicht direkt angesprochen. Stattdessen ist von „besseren Möglichkeiten" oder „beruflicher Weiterentwicklung" die Rede. Was sie eigentlich meinen: „Ich habe 80 % meiner Zeit mit Arbeit verbracht, für die meine Expertise gar nicht nötig war."

  • Rekrutierungskosten: Die Neubesetzung einer Stelle für qualifizierte Finanzexperten dauert Monate und erfordert erhebliche Investitionen. Mit jedem Abgang verlässt auch wertvolles institutionelles Wissen das Haus. Die Nachfolge tritt dieselben manuellen Prozesse und denselben Frustrationszyklus an.

  • Qualität der Entscheidungsfindung: Wenn die Analyse unter Zeitdruck erfolgt, weil die Datenvorbereitung die verfügbare Zeit verschlungen hat, leidet die Qualität der Erkenntnisse. Finanzverantwortliche präsentieren Zahlen, denen sie zwar vertrauen, für deren eingehende Prüfung jedoch die Zeit fehlte. Das Unternehmen trifft Entscheidungen auf Basis von Daten, die zwar korrekt, aber nicht ausreichend analysiert sind.

  • Schwindendes Engagement: Selbst Mitarbeitende, die im Unternehmen bleiben, verlieren mit der Zeit an Engagement. Sie bringen keine neuen Ideen mehr ein. Sie hören auf, nach Mustern in den Daten zu suchen, weil keine Zeit für deren Verfolgung bleibt. Die Finanzabteilung funktioniert zwar, leistet aber nicht den Beitrag, zu dem sie eigentlich in der Lage wäre.

Wofür die Zeit tatsächlich aufgewendet wird

Betrachten wir ein gängiges Szenario in einem großen Unternehmen mit mehreren Einheiten. Der Monatsabschluss steht an. Das Finanzteam beginnt, Daten aus verschiedenen Systemen zu ziehen, Nebenbücher abzustimmen, Intercompany-Transaktionen zu bereinigen und manuell über alle Geschäftsbereiche hinweg zu konsolidieren. Berichte werden in Spreadsheets erstellt, weil die Quellsysteme keine einheitliche Sicht bieten, die das Unternehmen benötigt.

Ein Unternehmen, das diesen Prozess durchführte, benötigte früher **eine volle Woche Arbeit mit 100 Excel-Dateien**, um das konsolidierte Finanzbild zu erstellen. Eine Woche. Nicht weil das Team langsam war, sondern weil die Systemarchitektur es erforderte. Jeder Wert musste manuell extrahiert, abgeglichen, validiert und zusammengestellt werden, bevor überhaupt mit der eigentlichen Analyse und Interpretation begonnen werden konnte.

Dasselbe Unternehmen schließt diesen Prozess heute **in 30 Minuten mit wenigen Klicks** ab. Der Unterschied war nicht ein schnelleres Team. Es war ein System, in dem die Daten bereits vereinheitlicht, ausgeglichen und aktuell vorlagen.

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Was sich ändert, wenn die Basis stimmt

Wenn Ihre Finanzdaten in einer einzigen, stets ausgeglichenen Struktur vorliegen, sind die Auswirkungen auf Ihr Team sofort spürbar.

Der Abstimmungsaufwand sinkt massiv, da es kaum noch etwas abzustimmen gibt. Die Daten liegen nicht mehr verstreut in Nebenbüchern und warten auf ihre Zusammenführung. Finanzteams, die ihre Prozesse **30 % schneller** abschließen, arbeiten nicht härter. Sie arbeiten auf einem Fundament, das nicht bei jedem Berichtszyklus neu aufgebaut werden muss.

Die gewonnene Zeit wird wertvoll genutzt. Abweichungsanalysen gehen tiefer. Das Business Partnering wird proaktiv statt reaktiv. Die Finanzabteilung bringt sich in strategische Gespräche ein, und zwar genau dann, wenn diese Gespräche relevant sind, und nicht erst drei Tage nach der Entscheidung.

Die Menschen sind dieselben geblieben. Aber das System unter ihnen hat sich verändert. Und damit auch die Art ihrer Arbeit.

Das Argument für Mitarbeiterbindung, das niemand ausspricht

Die meisten Diskussionen über Finanztechnologie drehen sich um Effizienz, Geschwindigkeit und Genauigkeit. Das ist wichtig. Aber das Argument für die Menschen im Team ist vielleicht das überzeugendste von allen.

Wenn qualifizierte Finanzexperten von der Datenzusammenstellung befreit werden, ändert sich das gesamte Arbeitsgefühl. Menschen, die für Analyse und Beratung ausgebildet wurden, können diese Arbeit nun tatsächlich leisten. Die Rolle entspricht wieder den ursprünglichen Erwartungen.

Dies hat messbare Auswirkungen auf die Mitarbeiterbindung. Engagierte Fachkräfte bleiben länger im Unternehmen. Sie entwickeln tieferes institutionelles Wissen. Sie bauen stärkere Beziehungen im gesamten Unternehmen auf. Der langfristige Wert, seine besten Leute zu halten, kann kaum überschätzt werden.

Es ändert auch Ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Unternehmen, die für manuelle, Excel-lastige Finanzprozesse bekannt sind, haben Schwierigkeiten, die benötigten Talente zu gewinnen. Unternehmen, in denen Finanzteams ihre Zeit für Analysen, Erkenntnisse und Entscheidungsunterstützung nutzen, ziehen Kandidaten an, die genau diese Art von Arbeit suchen.

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Finanzexperten verdienen bessere Systeme

Technologiegespräche im Finanzwesen beginnen oft mit KI, Dashboards oder Planungstools. Diese Funktionen sind wichtig und entwickeln sich rasant weiter. Doch nichts davon ändert das grundlegende Arbeitserlebnis Ihres Finanzteams, wenn die zugrunde liegenden Daten immer noch manuell zusammengestellt werden müssen, bevor sie nutzbar sind.

Beginnen Sie beim Fundament. Geben Sie Ihrem Finanzteam eine Datenarchitektur, die für eine solide Basis sorgt. Lassen Sie Abstimmung, Konsolidierung und Datenvalidierung innerhalb des Systems stattfinden, nicht in Spreadsheets. Geben Sie Ihren Mitarbeitenden den Freiraum, das zu tun, wofür sie eigentlich eingestellt wurden.

Der Ertrag sind nicht nur schnellere Prozesse. Es ist eine Finanzfunktion, die mit engagierten, fähigen Experten besetzt ist, deren Arbeit ihren Fähigkeiten entspricht. Das ist der Wettbewerbsvorteil, den die meisten Unternehmen übersehen.


Unit4 Financials by Coda wurde von Buchhaltern für Buchhalter entwickelt. Die Single-Ledger-Architektur beseitigt den Aufwand der Datenzusammenstellung direkt an der Quelle. Erfahren Sie unter unit4.com/financials-by-coda, wie Sie die tägliche Arbeit Ihres Finanzteams neu gestalten können. Besuchen Sie unit4.com, um mehr über unsere gesamte Plattform zu erfahren, oder lesen Sie weitere Einblicke wie diesen im Unit4-Blog.

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