Unternehmensperformance in Zeiten der Unsicherheit maximieren: Erkenntnisse aus der Dresner Advisory EPM-Marktstudie
Im heutigen volatilen Marktumfeld ist die Rolle von Enterprise Performance Management (EPM) wichtiger denn je. Organisationen bewältigen derzeit beispiellose Unsicherheiten – von geopolitischer Instabilität und wirtschaftlichen Schwankungen bis hin zu rasantem technologischem Wandel und steigendem Wettbewerbsdruck.
Vor diesem Hintergrund sind Finanzteams mehr denn je gefordert: Sie müssen agil bleiben, Kostendisziplin wahren und die nötigen Erkenntnisse liefern, um das Unternehmen sicher durch wechselhafte Bedingungen zu steuern.
In unserem aktuellen Webinar mit Dresner Advisory Services haben wir gemeinsam mit dem Branchenexperten John Hagerty (VP und Distinguished Analyst) die Ergebnisse der Wisdom of Crowds® Enterprise Performance Management Market Study analysiert.
In unserem Gespräch haben wir beleuchtet, wie sich die Erwartungen an EPM verändern, welche Rolle KI spielt und wie Unternehmen Hürden auf dem Weg zu einer echt vernetzten Planung überwinden.
Im Folgenden fassen wir die Diskussion zusammen und geben einen Ausblick auf die Zukunft des Finanzbereichs.
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EPM heute: Umfassender, tiefergehender und strategischer
EPM wurde traditionell als rein finanzorientierte Disziplin betrachtet, die sich auf Budgetierung, Forecasting und Berichterstattung konzentriert. Doch wie John betonte, hat sich die Definition erheblich erweitert. Heute wird EPM als ganzheitlicher, unternehmensweiter Rahmen für die Planung, Steuerung und Berichterstattung der Performance verstanden.
Die Dresner-Studie bestätigt diesen Trend. Zwar bleiben die Budgetierung und Finanzplanung mit 50 % der Nennungen als kritisch wichtig die am höchsten bewerteten Funktionen, doch Unternehmen erwarten von EPM zunehmend Unterstützung in den Bereichen:
- Personalplanung
- Vertriebs- und operative Planung
- ESG-Berichterstattung
- Funktionsübergreifende Szenariomodellierung
- Integration in ERP- (Enterprise Resource Planning) und Fachsysteme
Diese Erweiterung spiegelt eine einfache Wahrheit wider: Performance liegt längst nicht mehr allein in der Verantwortung der Finanzabteilung. Jede Funktion trägt dazu bei, dass ein Unternehmen reagieren, sich anpassen und wachsen kann. Um dies zu unterstützen, muss EPM vernetzt, kollaborativ und tief in die operativen Abläufe integriert sein. Dank der nativen Integration von Unit4 FP&A in ERP- und Fachsysteme können Unternehmen Finanz- und Betriebsdaten zusammenführen, Silos auflösen und mit deutlich höherer Genauigkeit und Sicherheit planen.
Warum vernetzte Performance heute wichtiger ist denn je
Eines der zentralen Themen unserer Diskussion war die Notwendigkeit einer wirklich vernetzten Performance im gesamten Unternehmen. Da der Bereich EPM wächst, nimmt auch das Volumen und die Vielfalt der Daten, die für eine effektive Planung erforderlich sind, rasant zu.
Wenn Informationen nahtlos zwischen den Systemen fließen, erhalten die Teams eine gemeinsame Sicht auf die Performance. Sie können Szenarien präziser modellieren, schneller auf Veränderungen reagieren und Entscheidungen auf Basis einer einheitlichen, verlässlichen Datenbasis treffen. Wenn die Konnektivität jedoch fragmentiert ist oder auf manuellen Behelfslösungen beruht, sind Verzögerungen, Fehler und mangelnde Abstimmung die zwangsläufige Folge.
Aus diesem Grund hat Unit4 in eine einheitliche, menschenzentrierte Plattform investiert, auf der ERP, FP&A und HCM von Grund auf zusammenarbeiten. Wie John anmerkte, sind versteckte Integrationskosten einer der Hauptgründe für Zeitüberschreitungen bei EPM-Projekten. Werden diese Barrieren beseitigt, können sich Unternehmen auf die Wertschöpfung konzentrieren, statt auf die Systemwartung.
KI im EPM: Vom Hype zum praktischen Nutzen
Kein Gespräch über die Zukunft von EPM wäre vollständig, ohne das Thema KI zu behandeln. Und obwohl KI oft wie ein Sammelbegriff wirkt, unterteilte John dies in drei praktische Kategorien, die das Finanzwesen bereits heute verändern:
-
Predictive AI – Algorithmen, die historische Muster analysieren, um künftige Ergebnisse zu prognostizieren.
-
Generative AI – Large Language Models (LLMs), die Anfragen in natürlicher Sprache interpretieren und Erklärungen generieren.
-
Agentic AI – automatisierte Workflows, die Aufgaben auf Basis von Regeln oder gelernten Mustern ausführen.
Die Dresner-Studie zeigt einen deutlichen Stimmungsumschwung: 60 % der Befragten bewerten den Einfluss von KI auf EPM mittlerweile positiv, im Vergleich zu nur 40 % im Vorjahr. In unserer Live-Umfrage gaben 92 % der Teilnehmenden an, dass KI zumindest einen gewissen positiven Einfluss auf die EPM-Prozesse haben wird.
Warum dieser Wandel? Weil Unternehmen beginnen, konkrete Vorteile zu sehen:
- Schnellere und präzisere Forecasts
- Automatisierte kommentierte Berichterstattung
- Geringerer manueller Aufwand in der laufenden Buchhaltung
- Mehr Zeit für strategische Analysen
- Bessere Erkennung von Anomalien und Trends
Bei Unit4 wenden wir diese Funktionen bereits auf unserer gesamten Plattform an – nicht nur innerhalb von FP&A, sondern überall dort, wo Daten, Prozesse und Erkenntnisse zusammenfließen. Das Besondere an unserem Ansatz: KI ist kein bloßes Add-on oder eine isolierte Funktion, sondern nahtlos in die täglichen Workflows der Finanzteams integriert. Damit wird KI zu einem echten Multiplikator für den gesamten FP&A-Zyklus. Sie hilft den Teams, von der manuellen Datenaufbereitung zu wertschöpfenden Analysen, schnelleren Erkenntnissen und fundierteren Entscheidungen überzugehen.
Erfolgsbarrieren – und wie man sie überwindet
Trotz der Dynamik im Bereich EPM haben viele Unternehmen noch immer Schwierigkeiten, das angestrebte Maß an vernetzter, kontinuierlicher Planung zu erreichen. In unserer Webinar-Umfrage wurden folgende Punkte als größte Barrieren genannt:
-
Engagement des Managements
-
Kosten und Komplexität der Implementierung
-
Funktionsübergreifende Abstimmung
-
Kompetenzlücken nach der Implementierung
Die Dresner-Studie spiegelt diese Ergebnisse wider, wobei die funktionsübergreifende Abstimmung und die Unterstützung durch die Führungsebene ganz oben auf der Liste stehen.
Johns Rat zur Überwindung dieser Hürden war erfreulich pragmatisch:
- Die richtigen Personen frühzeitig einbinden.
Erfolgreiches EPM ist kein reines Technologieprojekt, sondern eine Unternehmenstransformation. Werden die Stakeholder von Anfang an zusammengebracht, sorgt dies für eine gemeinsame Erwartungshaltung und eine einheitliche Vision.
- Erfahrene Unterstützung suchen.
Ob durch einen vertrauenswürdigen Anbieter oder einen Beratungspartner – fachkundige Unterstützung beschleunigt die Abstimmung, mindert Risiken und hilft Unternehmen, häufige Fallstricke zu vermeiden.
- Technologie wählen, die Komplexität reduziert, statt sie zu erhöhen.
Nahtlose Integration, intuitives Design und ein starker Support durch den Anbieter senken die Gesamtbetriebskosten (TCO) drastisch und verbessern die Akzeptanz.
Hier liegen die Stärken von Unit4. Im Dresner-Ranking erzielte Unit4 FP&A Bestnoten in den Bereichen Kundenzufriedenheit, Vertrauen, Mehrwert, niedrige TCO, Benutzerfreundlichkeit und Beratungssupport – alles Faktoren, die direkt dazu beitragen, die Risiken bei der Modernisierung von Planungskapazitäten zu mindern.
Eine Zukunft auf Basis vernetzter, intelligenter Planung
Zum Abschluss des Webinars kristallisierte sich eine Botschaft klar heraus: EPM ist längst kein ‚Nice-to-have‘ mehr. In einer von Unsicherheit geprägten Welt müssen Unternehmen in der Lage sein, kontinuierlich zu planen, verschiedene Zukunftsszenarien zu modellieren und agil zu reagieren.
Dies erfordert jedoch mehr als nur Tools. Es erfordert:
- Eine einheitliche Datenbasis
- Funktionsübergreifende Zusammenarbeit
- Engagement der Führungsebene
- Intelligente Automatisierung
- Eine Plattform, die für Menschen entwickelt wurde, nicht nur für Prozesse
Unternehmen, die diesen Ansatz verfolgen, sind am besten aufgestellt, um Disruptionen zu meistern und neue Werte zu schöpfen.
Wenn Sie die Ergebnisse vertiefen möchten, steht die vollständige Wisdom of Crowds® EPM Market Study zum Download bereit, ebenso wie unsere FP&A-E-Broschüre und eine Produktdemo.
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